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Al-Qaida droht Deutschland mit Anschlägen

Mit den bislang schärfsten Drohungen gegen Deutschland versucht die Terrororganisation al-Qaida Einfluss auf die Bundestagswahl zu nehmen. In der Video-Botschaft droht der Deutsch-Marokkaner Bekkay Harrach mit schweren Konsequenzen, sollte Deutschland weiter in Afghanistan bleiben.

Quelle: Welt TV

 

2 Kommentare 21.9.09 09:53, kommentieren

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Nuri al Maliki

Nuri al Maliki ist seit 2006  Ministerpresident des Iraks. Er ist am 20. Juni 1950 in Hilla geboren. Al Maliki studierte in Bagdad arabische Literaturwissenschaft.

 

1 Kommentar 19.8.09 17:34, kommentieren

Attacken auf irakische Regierungseinrichtungen

75 Tote bei Anschlagsserie in Bagdad

Bei mehreren Bombenanschlägen und Mörserangriffen sind in der irakischen Hauptstadt Bagdad mindestens 75 Menschen getötet und über 300 verletzt worden. Das teilte das Innenministerium mit. Die Attacken richteten sich gegen zentrale Regierungsgebäude. Mindestens bei zwei Anschlägen seien Autobomben eingesetzt worden.

 

Finanzministerium getroffen

Der erste Sprengsatz explodierte laut Polizei in einem Lastwagen unter einer Brücke nahe des Finanzministeriums. Dabei seien Teile der Brücke und des Ministeriums zerstört worden. Mindestens 28 Menschen seien dabei getötet und mehr als 90 verletzt worden. Unter den Opfern sind den Angaben zufolge zahlreiche Mitarbeiter des Ministeriums.

 

Anschlag auf Außenministerium

 Wenige Minuten später wurde in der Nähe des Außenministeriums an der stark gesicherten Grünen Zone eine Autobombe gezündet. Dies war wohl auch die folgenschwerste Explosion. Dutzende Menschen wurden getötet. Das zehnstöckige Außenministerium wurde schwer beschädigt. Auch angrenzende Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen.

 

Angriffe mit Mörsergranaten

Andere Sprengladungen und Mörsergeschosse explodierten beim Handelsministerium, beim Gesundheitsministerium sowie im Stadtteil Karrade. Auch in der Nähe von Armeekasernen und eines staatlichen Fernsehsenders im Bezirk Salhija gingen Granaten nieder.

 

UN-Gelände nicht betroffen

Zunächst hatte Sicherheitspersonal der Vereinten Nationen mitgeteilt, in der Nähe des UN-Geländes innerhalb der Grünen Zone sei ebenfalls eine Mörsergranate eingeschlagen. Ein UN-Sprecher bestritt dies jedoch später. In der Grünen Zone befinden sich mehrere Ministerien und Botschaften, darunter auch die der USA.

Quelle: Tagesschau

1 Kommentar 19.8.09 16:50, kommentieren

Niger: Secretary-General urges restraint ahead of referendum

Secretary-General Ban Ki-moon today urged the people of Niger to refrain from violence and exercise the utmost restraint, days before they vote on a controversial referendum to change the national constitution to allow the current President to run for a third term in office.

 Mr. Ban “reiterates his support for an inclusive process to resolve the current crisis peacefully and in conformity with the country's democratic values,” according to a statement issued by his spokesperson.

On Tuesday Niger is staging a referendum that could endorse a constitutional amendment on presidential term limits and allow incumbent Mamadou Tandja to run for a third consecutive term.

Mr. Ban said he was concerned that the referendum was taking place, “despite sharp differences among the country's political stakeholders,” and he urged all sides in the impoverished West African country to show restraint.

“The United Nations stands ready to support initiatives that would help resolve the current situation in a peaceful and sustainable manner,” he added.

 

Übersetzung:

Niger: Generalsekretär bittet dringend auf vor vorzeitige Referendum

Generalsekretär Ban Ki-moon bittet dringend heute das nigerische Volk sich von Gewalt fernzuhalten und aüßerst die Zurückhaltung zu besitzen. Bevor sie für eine umstrittene Referendum gewählt haben

 

 

 

 

 

 

Quelle: UN News Centre


 

1 Kommentar 2.8.09 18:51, kommentieren

Armee tötet 200 Islamisten in Nigeria

Schwere Kämpfe in Nigeria: Islamisten wollen im Norden des Landes einen islamischen Gottesstaat errichten - seit Tagen liefern sich die Extremisten heftige Gefechte mit der Armee. In der Nacht hat das Militär nach eigenen Angaben 200 islamistische Aufständische getötet.

Maiduguri - Unter den Toten ist nach Aussage des Militärs auch einer der Anführer der Rebellen. Ein nigerianischer Journalist, der sich in der Islamisten-Hochburg Maiduguri aufhielt, sagte, er habe 90 Leichen gezählt, die an einem Stützpunkt der Aufständischen lagen.

 "Rund 70 Leichen lagen um die Moschee und den Stützpunkt herum", sagte Mustapha Isa, ein Reporter der nigerianischen Zeitung "The Daily Trust". "Im Gebäude haben wir 20 Leichen gesehen."

In der Nacht zu Donnerstag war in Maiduguri Maschinengewehrfeuer zu hören. Wenige Stunden zuvor hatte die Armee Tausende Soldaten Verstärkung in die Region geschickt.

In Maiduguri befand sich bisher das Hauptquartier einer islamistischen Sekte, die sich den afghanischen Taliban verbunden fühlt und für einen islamischen Gottesstaat im Norden Nigerias kämpft.

Am Mittwochabend hatte die nigerianische Armee erklärt, die Islamisten seien aus Maiduguri vertrieben worden. "Wir haben ihre Enklave eingenommen", sagte der für die Operation zuständige Armeekommandeur Ben Ahonotu. Die Islamisten seien auf der Flucht. "Wir verfolgen sie." Auch Einwohner berichteten, dass die nigerianischen "Taliban" auf der Flucht seien.

Die Kämpfe in Nordnigeria dauern bereits seit vier Tagen an, Hunderte Menschen wurden bei den Gefechten getötet.

 

Mehr als tausend Menschen sind vor den jüngsten Auseinandersetzungen geflüchtet. Damit stieg die Zahl der Flüchtlinge auf insgesamt etwa 4000, wie Hilfsorganisationen mitteilten. Die seit Tagen andauernden Kämpf begannen nach Angaben von Reportern, als islamistische Kämpfer mehrere Polizeistationen angriffen. Präsident Umaru Yar'Adua wies dies jedoch zurück und erklärte, die Angriffe seien von den Sicherheitskräften ausgegangen, die die Lage unter Kontrolle hätten.

Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte sich am Mittwoch besorgt über die Gewalt geäußert. Seit zwölf der 36 Bundesstaaten Nigerias 1999 mit der Einführung des islamischen Rechts, der Scharia, begonnen haben, kommt es immer wieder vereinzelt zu Gewalttaten. Über die Hintergründe der jüngsten Angriffswelle ist jedoch bislang nur wenig bekannt.

anr/AFP/AP

Quelle: Spiegel

 

1 Kommentar 30.7.09 12:15, kommentieren

Umaru Yar'Adua

Umaru Yar'Adua wurde 1951 in Kastina geboren. Er ist ein muslimisch-nigerianischer Politiker und seit 2007 Staatspräsident Nigerias. 

1 Kommentar 30.7.09 12:48, kommentieren

Güle güle, Wasserpfeife!

Eine jahrhundertealte Tradition steht vor dem Aus: Für viele Türken ist die tägliche Wasserpfeife im Teehaus ein Stück Lebensqualität. Doch ab Sonntag herrscht strengstes Rauchverbot. Hunderttausende Cafébesitzer fürchten um ihre Existenz - und manche suchen originelle Auswege.
 

Istanbul - Zu Hause darf Alper Sey nicht rauchen. Seine Frau will das nicht. "Deshalb komme ich hierher. Jeden Tag. Seit über 30 Jahren", sagt der 56-jährige Fabrikarbeiter. Das Kaffeehaus im Istanbuler Stadtteil Kasimpasa ist für ihn ein zweites Wohnzimmer - und Marktplatz für Neuigkeiten. "Hier spielt sich das Leben ab. Hier diskutieren und streiten wir, hier erfährt man, was es Neues gibt. So ist das in der Türkei." So war es jedenfalls seit vielen Generationen für Millionen Männer in der Türkei.

Am Sonntag, wenn das strenge Rauchverbot eingeführt wird, könnte sich das Leben dieser Männer radikal ändern. Alper Sey will nicht mehr herkommen, wenn er hier nicht mehr rauchen darf.

"Das ist so als würde man den Rauch im Hamam verbieten oder die Hintergrundmusik im Film", schimpft Mehmet Çolak, Besitzer des Kaffeehauses. "Das Rauchen gehört einfach dazu. Es ist beruhigend. Wie der Tee." Und es ist Teil des Geschäfts.

Wenn das, wovon er jahrelang seinen Lebensunterhalt bestritten hat, plötzlich illegal ist, muss er den Laden wohl dichtmachen. In dieser Lage sehen sich zur Zeit Hunderttausende Besitzer von Wasserpfeifen-Cafés, Teestuben und Kaffeehäusern in der Türkei. "Absurd ist das", schimpft Ismail Özçelik. Er betreibt ein Café in einem der ältesten Wasserpfeifen-Gärten am Bosporus, das Çorlulu Ali Paa Medresi Kahvesi im Stadtviertel Sultanahmet. "Wer in ein Wasserpfeifen-Cafe kommt, will rauchen. Das ist doch ein freier Entschluss."

 

"So ein entspannter Ort"

Das Lokal befindet sich in den historischen Gemäuern einer ehemaligen Medresse, einer Koranschule. Unter den vielen Stammgästen verbringen neben Anzugträgern und blonden Frauen in Trägershirts auch Frauen mit Kopftuch und Männer mit Gebetsketten ihren Feierabend. "Es ist eben ein entspannter Ort", sagt Ismail. "Es ist doch schön, wenn so unterschiedliche Menschen zusammenkommen!"

Pro Tag verkauft er im Schnitt 80 bis 100 Wasserpfeifen, die auf Türkisch Nargile heißen, das Stück für umgerechnet rund fünf Euro. Einige Stammgäste haben ihre eigene Nargile in der Küche deponiert - schmuckvolle Gefäße aus Silber und Glas. Vom Tee allein könnte der Laden nicht überleben. Zumal fraglich ist, wer den überhaupt noch trinken würde. "95 Prozent der Gäste werden zu Hause bleiben, wenn das Gesetz so umgesetzt wird", ist Ismail überzeugt.

Beschlossen wurde das umfangreiche Rauchverbot von der türkischen Regierung bereits vor anderthalb Jahren. Strafrechtlich verfolgt werden die Verstöße aber erst ab dem 19. Juli. Verboten ist fortan das Rauchen in und vor Restaurants, Cafés, Teegärten, auf überdachten Terrassen, Spielplätzen - und im Fernsehen. Einige Kanäle haben bereits damit angefangen, Zigaretten mit einem schwarzen Balken zu versehen. Rauchenden Colt-Trägern wird demnach der Glimmstengel im Mund, nicht aber der im Halfter wegretuschiert.

Das neue Lebensgefühl wird auf meterhohen Transparenten über breiten Straßen verbreitet. Die neue Türkei ist rauchfrei und sauber. Wer raucht, ist Spielverderber, unmodern und antieuropäisch.

 

 

HIER IST DAS RAUCHEN VON ZIGARETTEN VERBOTEN
DIE STRAFE IST 62 YTL

 

 

Fast ein Drittel der Türken raucht

Tatsächlich begrüßt die Mehrzahl der Türken die neue Freiheit von Belästigungen durch den blauen Dunst. Selbst rauchende Passanten loben das neue Gesetz und erklären, sie hätten ohnehin längst vorgehabt, das Rauchen aufzugeben. Protest hört man auf den Straßen nicht. Und das in einem Land, in dem laut offizieller Statistik mehr als 30 Prozent der über 15-Jährigen rauchen.

 Bei den direkt Betroffenen ist die Wut dafür umso größer. "Die türkischen Medien schreiben nur darüber, wie gut das Verbot für die Gesundheit ist", schimpft Ismail. "Keiner redet davon, dass eine uralte Kultur zugrunde geht. Dass uns ein Stück Freiheit genommen wird. Dass Millionen Menschen möglicherweise ihre Existenz verlieren."

Neidvoll blicken die türkischen Gastronomen auf ihre Kollegen in Spanien und Portugal, wo Lokale, die kleiner als 100 Quadratmeter sind, selbst darüber entscheiden dürfen, ob sie ein Raucher- oder Nichtraucherort sein wollen. "Ich würde sofort einen Raum für Raucher einrichten", sagt Ismail. "Hier draußen dürfte dann niemand rauchen. Das wäre okay. Aber so? Ich habe einen Ort, der mir gehört, und ich darf nicht darüber entscheiden, ob man dort rauchen darf. Ist das Freiheit?"

Raucher, die das Gesetz missachten, müssen künftig Strafen in Höhe von umgerechnet rund 26 Euro zahlen, eine Gaststätte kann ein Verstoß bis zu 26.000 Euro kosten.

 

Tradition aus den Palästen

Viele ohnehin EU-müde Türken halten auch diese Annäherung ihres Landes an die Europäische Union für eine schlechte Idee. Wie der 25-jährige Finanzmanager Furkan, der jeden Abend ins Çorlulu Ali Paa Medresi kommt, um zwei bis drei Wasserpfeifen zu rauchen, Freunde zu treffen und Tee zu trinken. "Ich will überhaupt nicht nach Europa, das passt nicht zusammen", sagt Furkan. "Die Nargile ist ein uralter Teil unserer Kultur aus der osmanischen Zeit. Ganz früher durften nur die Menschen in den Palästen Wasserpfeifen rauchen. Dann wurde es auch dem Volk gestattet. Wieso sollten wir uns das wieder nehmen lassen?"

 ufgewachsen ist er in Mardin, im Südosten der Türkei. "Als ich herkam, bin ich durch etliche Cafés in unterschiedlichen Vierteln gezogen und habe mit den Menschen gesprochen. So habe ich die Stadt kennengelernt. So ist das bei uns: In den Teestuben und Kaffeehäusern spielt sich das Leben ab."

Inzwischen auch für Frauen. "Ich komme jeden Tag hierher", sagt Ümit, die mit ihrer Freundin Nurcan gekommen ist. "Wenn ich hier nicht mehr rauchen kann, bleibe ich zu Hause", sagt sie entschlossen. "Das ist ja wie in der Osmanischen Zeit unter Murad IV. hier! Einer da oben sagt uns, was wir zu tun und zu lassen haben. Das kann doch nicht sein."

 

Sonderregelung für Altenheime und Psychiatrien

In Zukunft wird es nur noch wenige Räume außerhalb der eigenen vier Wände geben, wo Rauchen gestattet ist: Hotels dürfen eine Etage zur Raucheretage erklären, außerdem darf geraucht werden in Gefängnissen, Altenheimen und Anstalten für Geisteskranke.

Ismail denkt schon darüber nach, Betten aufzustellen und sein Café zum Hotel zu erklären. Einige Lokalbesitzer werden sicher zum Berliner Modell greifen und ihre Läden als private Clubräume deklarieren. "Abwarten", sagt Ümit. "In den Taxis ist das Rauchen schon lange verboten. Und wer hält sich daran? Ich glaube, das ist alles halb so wild, es wird sich in vier Monaten alles wieder normalisiert haben. Wir sind doch in der Türkei!"

Die wenigsten können sich vorstellen, dass der Rauch vom einen auf den anderen Tag aus den Cafés verschwinden wird - und wenn dafür einige Bestechungszahlungen nötig sind. Es wäre allerdings nicht die erste Kulturrevolution von oben: nach Gründung der türkischen Republik wies Staatschef Mustafa Kemal Atatürk die Männer seines Landes an, keinen Fes, sondern moderne Hüte zu tragen, die Frauen sollten ihre Kopftücher abziehen, das arabische Alphabet wurde durch das Lateinische ersetzt. Sein Wille geschah. In kürzester Zeit.

 Quelle: Spiegel

2 Kommentare 1.8.09 18:46, kommentieren